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Visionssuche |
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Visionssuchen werden seit
alters her von naturnah lebenden Völkern als ein Ritus gefeiert,
um notwendige Übergänge zu begehen. Alte Stammeskulturen
kannten die Visionquest als ein Flehen um eine Erkenntnis, ein Suchen
nach Sinn, Offenbarung eines Lebensrätsels, oder die
Bestätigung eines neuen Stadiums des eigenen Daseins.
Große persönliche Veränderungen kündigen sich oft
im Inneren schon lange an. Aber auch ein plötzliches Ereignis,
oder eine Krankheit können der Auslöser sein, Dich
unter neuen
Verhältnissen zurechtfinden zu müssen. Manchmal
bricht das "alte Haus" sogar mit Getöse zusammen und Du
befindest Dich gewaltig in der Krise. Dann weißt Du genau,
dass sich etwas ändern muss, und Du willst auch etwas
ändern,...
aber was?...und wie genau?
Reifungsprozesse fordern das Verlassen des Alten und es bedarf eines
gewissen Mutes, dieser Tatsache ins Auge zu schauen. Das neue
Bild von Dir und Deinem Leben braucht jedoch Zeit zu wachsen. Immer
enthält die Krise auch eine Chance zu mehr Lebensglück,
Balance, Zufriedenheit und Sinnerfüllung.
Bei der Visionssuche ziehst Du Dich aus dem alltäglichen Leben,
der Gesellschaft und den zivilisatorischen Annehmlichkeiten zurück
und tauchst ein in die Natur.
Ausgestattet nur mit dem Nötigsten gehst Du hinaus in die Wildnis,
Abschied zu nehmen, Wandlung zu vollziehen und neu geboren zu werden.
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| "Es gibt Zeiten in deinem
Leben, da ist es nötig, alles hinter dir zu lassen. Zeit hinauszugehen
und mit Gott alleine zu sein, mit der Natur, mit ihren Wesen. Und an
diesem einsamen Platz ist der Held oder die Heldin, der Suchende oder
der Pilger allein mit den Wesen der Natur. Und an diesem einsamen Ort
geht der Mensch auf Innenschau, erhält wie ein Geschenk Antworten,
Klarheit, eine Vision, die er mit zurücknimmt zu seiner Gemeinschaft,
auf dass sie weiter bestehen kann und blüht und damit das Leben
weitergeht." Steven Foster |
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