Seit Urzeiten zogen sich Männer in alten
Kulturen in die Einsamkeit wilder Berge zurück, um dort allein zu
fasten und sich den Kräften der Wildnis in innerer Einkehr
hinzugeben. Sie vollzogen diesen Ritus als kraftvollen Weg auf der
Suche nach einer Vision, nach Sinn, Selbstheilung, sozialer
Integration. In dieser Zeit des Wandels und des Übergangs hilft
der Ritus beim würdigen Verabschieden des Vergangenen und macht
den Blick frei auf das wesentliche
Wahre eines neuen Lebensabschnitts.
Dabei ist die beste, die heilige Lehrerin die Natur selbst. Die
Schwellenzeit der vier Tage und Nächte, allein fastend in der
Natur, kennt neue Antworten auf die alten Fragen nach der
"Männlichkeits-Software", auf die Suche nach der eigenen
Identität, nach der liebevollen männlichen Herzkraft, die die
Grundlage ist für tiefes Mitgefühl, für ein gesundes
Wut-Management, Klarheit der Gefühle und männliche Selbstbestimmung im Alltag.